Ein gut eingerichtetes Aquarium ist stabil, pflegeleicht und schön anzusehen. Mit der richtigen Reihenfolge und etwas Geduld gelingt der Start – hier die wichtigsten Schritte.
Wählen Sie das Becken lieber etwas größer – größere Wassermengen sind biologisch stabiler. Der Standort sollte tragfähig, erschütterungsarm und nicht in direkter Sonne stehen (Algen). Das Becken vor dem Befüllen exakt waagerecht ausrichten.
Zur Grundausstattung gehören Außen- oder Innenfilter, eine Heizung (Regelheizer) und eine passende Beleuchtung. Der Filter sollte je nach Besatz das 2–4-fache des Beckenvolumens pro Stunde umwälzen.
Zuerst den Bodengrund (bei Pflanzenbecken mit Nährboden) einbringen, dann Wurzeln und Steine platzieren, bepflanzen und zuletzt vorsichtig mit Wasser befüllen (über einen Teller gießen, damit nichts aufgewirbelt wird).
Lassen Sie die Technik 2–4 Wochen ohne Fische laufen, damit sich Filterbakterien aufbauen. Starterbakterien beschleunigen den Prozess. Messen Sie Ammonium und Nitrit – erst wenn beide stabil bei 0 liegen, dürfen Fische einziehen.
Setzen Sie zu Beginn nur wenige, robuste Tiere ein und stocken Sie über Wochen auf. Neue Fische immer langsam an das Wasser angewöhnen (Temperatur und Werte angleichen).
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